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Alte Kamellen
#11
Es spielte aber vor über 10 Jahren mal Tottenham gegen wahrscheinlich Leverkusen im Europapokal und unter der Woche sperrte man sich von der Arbeit frei und startete Mittags Richtung Köln. Ich glaube die Kneipendichte lockt den Trinkfreudigen hier des Nächten eher als das Werksgelände in Lev. Wir waren auch nicht die einzigen Auswärtigen und mit den Kölner und Leverkusenern gut 30 Leute. Grundsätzlich gar nicht schlecht besetzt für unter der Woche und das Spiel erst am nächsten Tag. Nach einigem an Kaltgetränken und bißchen Smalltalk tauchten wohl auch 2 Engländer in der Kneipe auf, um etwas auszumachen. Da mehr oder weniger alle aktiven Leute in der Kneipe herumlungerten lagen unsere Karten für die Engländer deutlich auf dem Tisch.
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#12
Somit sprachen die federführenden Kölner mit den Jungs von der Insel ab, daß sie Bescheid geben sollen und man sich in einer Nebenstraße das Stelldichein geben könne. Die "Yid Army" meldete sich dennoch alsbald lautstark an und wer sich nicht eh schon auf der Straße befand, verließ schnellstens die Kneipe. Zu unserem Leidwesen waren die Engänder nicht nur mit 30 sondern eher mit 70 Mann nach Köln gekommen und hatten für solchen Kinderkram wie "abstellen" keinen Sinn. Ich vermute, solcherlei Spitzfindigkeiten liegen dort dem Sport auch nicht zugrunde. Sich mit einem lautstarken Flaschenhagel auf uns zubewegend, zeigte sich die YA von ihrer Oldschool-Seite. Die Ortsansässigen hatten nach einer kurzen Mengenanalyse auch kein Interesse die Rechenaufgabe mit Körpereinsatz zu lösen und zogen sich strategisch zurück. Da von uns Auswärtigen keiner einen Plan zu effektiven Fluchtrouten hatte, blieb nur der Weg zurück in die Kneipe. Die Engländer begnügten sich auch mit dem Spatz in der Hand und belagerten die Kneipe.
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#13
Weiter zu Tottenham in Köln. 

Als ob die Engländer mit einer Belagerung gerechnet hätten, stand vor der Kneipe ein Container mit Bauschutt. Ich würde denen fast unterstellen wollen, daß der mit Vorsatz platziert wurde.  Cool
Ich glaube insgesamt 5 Leute haben mit allen Mitteln, inklusive eines Kleiderständers, den engen Durchgang in die Kneipe verteidigt. Die vorderste Speerspitze der englischen Angriffsbemühungen hatte vermutlich genauso wie unsere beiden "Türsteher" unter dem Glashagel zu leiden. Noch beim ausziehen zur Nachtruhe sollen Glassplitter aus der Unterhose gerieselt sein. Vermutlich hätten sich die Engländer nur durch ihre Übermacht durch die Tür drängeln können, aber die Verlockung des Baucontainers und seines Inhalts ließen sie einen 2. Eingang schaffen. Irgendwann lag der ehemalige Inhalt des Containers hinter der grossen Scheibe der Kneipe. Es weiß bis heute keiner, wie man die Zeit bis zur Ankunft der Bullen aussitzen und überstehen konnte, aber es gelang. Mit dem gejaule der Sirenen brachen die Tommies ihre Attacke ab.
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#14
Interessante Stories Smile
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