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DFB hat Finanzamt im Nacken
#1
Der Deutsche Fußball-Bund muss womöglich um die Anerkennung seiner Gemeinnützigkeit fürchten.
Der DFB werde höchstwahrscheinlich mit Steuernachforderungen konfrontiert werden, meinte Interimspräsident Rainer Koch. Dabei geht es um eine weiterhin ungeklärte Zahlung in Höhe von 6,7 Millionen Euro an den Weltverband FIFA. In dem Zusammenhang war Wolfgang Niersbach im November vom Posten des DFB-Präsidenten zurückgetreten.
http://www.shz.de/sport/meldungen/interi...99581.html
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#2
Das Netz bricht immer weiter in sich zusammen...

(...) Nach dem zurückgetretenen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach sind nun offenbar auch Franz Beckenbauer und Theo Zwanziger ins Visier der FIFA-Ethikkommission geraten. Wie die Bild berichtet, werden gegen Beckenbauer und Niersbachs Vorgänger Zwanziger Ermittlungen eingeleitet. Dabei soll es vor allem um die ominöse Zahlung von 6,7 Millionen Euro an die FIFA im Vorfeld der WM-Vergabe an Deutschland gehen (...)
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#3
Weiter geht`s im Fall Beckenbauer...

Bislang hatte nur die Frankfurter Staatsanwaltschaft gegen die damaligen DFB-Verantwortlichen ermittelt. Nun hat sich offenbar die Schweizer Justiz eingeschaltet, da die Transaktionen über das Nachbarland Deutschlands liefen. Die "ungetreue Geschäftsbesorgung" hat im Schweizer Recht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zur Folge.

Aufgrund von Zahlungsströmen über zehn Millionen Schweizer Franken zwischen 2002 und 2005, die der Spiegel im vergangenen Jahr enthüllte, wurden die Ermittlungen aufgenommen. Im Verlauf der sogenannten WM-Affäre hatte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach von seinem Posten zurücktreten müssen.
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#4
Zelle von Hoeneß ist doch nun wieder frei. Immer rein mit dem Bauernpack.
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#5
In Deutschland engagieren sich viele Menschen aus Überzeugung in einem Ehrenamt

Einer davon ist Franz Beckenbauer, Ehrenpräsident des FC Bayern München, Aufsichtsratsvorsitzender der FC Bayern München AG, ehemaliger Vizepräsident des DFB und sogar Fifa-Vizepräsident des dortigen Exekutivkomitees. Eben ein echter Ehrenmann in vielen Ehrenämtern, sozusagen ein Hans Dampf in allen Gassen. Und natürlich gab es für so viel Ehrenamt nach getaner Arbeit eine geringe Aufwandsentschädigung obendrauf - 5,5 Millionen...
http://www.ostfussball.com/beckenbauer-d...enamt-157/
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#6
Neben Franz Beckenbauer soll auch dessen Freund und Vertrauter Fedor Radmann im Zuge der Fußball-WM 2006 in Deutschland groß abkassiert haben. Laut eines Berichts der Bild soll Radmann für seinen Job als Vize-Chef des WM-Organisationskomitees und später als Berater drei Millionen Euro erhalten haben.

Laut Bild konnten viele Verträge laut Statuten ohne Zustimmung des Aufsichtsrates geschlossen werden. Unterschrieben wurden sie oftmals nur von OK-Chef Beckenbauer, gelegentlich zusätzlich vom damaligen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder.
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#7
Die Steuerfahnder des Finanzamtes sehen in diesen Vorgängen den Tatbestand der Steuerhinterziehung erfüllt: Der Buchungsvorgang sei konstruiert worden, um den Fiskus zu täuschen, heißt es in dem Vermerk der Behörde. Der DFB habe diese 6,7 Millionen Euro im Jahr 2006 zu Unrecht als steuermindernde Betriebsausgabe geltend gemacht. Der Vermerk ist überschrieben mit "Zwischenbericht zum Ermittlungskomplex DFB". Als "abschließende rechtliche Würdigung" kommen die Steuerfahnder zu dem Ergebnis, dass eine Steuerhinterziehung vorliege. Der DFB muss Insidern zufolge nunmehr mit hohen Steuernachforderungen rechnen. Diese könnten sich inklusive Zinsen und nachträglicher Aberkennung der Gemeinnützigkeit für das Jahr 2006 auf 20 bis 25 Millionen Euro summieren.
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#8
WM-Affäre könnte weitere 26 Mio. kosten

Aufgeklärt ist der Skandal um die mutmaßlich gekaufte Fußball-WM 2006 immer noch nicht, gekostet hat er den DFB bereits sieben Millionen Euro. Dabei wird es nicht bleiben: Im DFB-Finanzbericht wird die mögliche Strafe auf bis zu 26 Millionen Euro beziffert. Nun bestätigte der DFB die Zahlen erstmals offiziell.
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#9
Der DFB hat kein Imageproblem Smile
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#10
(10.08.2017, 19:17)Terrier schrieb: Der DFB hat kein Imageproblem Smile

Vor allem der Grindel
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