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[Buch] Peter Czoch: Ultras in Deutschland
#1
Peter Czoch: Ultras in Deutschland. Echt?

Was ist zu Ultras - sehr frei nach Gunnar Schubert - "nicht schon alles geklöppelt, gebatikt und gelyrikt worden"? Und jetzt noch ein Buch. Der Markt gibt es scheinbar her. Dazu im Einband pyroleuchtend daherkommend. Wenn schon, denn schon. Wer keine Vorurteile hat, kann sich welche bilden. Nach wie vor. (...)

(...) -> http://meyview.com/peter-czoch-ultras-in...land-echt/

[MeyView.com, 25. Mai 2016]
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#2
Ich bedanke mich vielmals für deinen ausführlichen Bericht über das Buch. Ich stand auch schon kurz vor dem Kauf, aber irgendwas hat mich doch sehr zurückgehalten. Ich denke am meisten war es das Cover, von welchem ich gerne immer schon die sachliche Tiefe ableite. Und ein großes Pyrobild auf dem Cover, auf welchem man weiter nur ULTRAS lesen kann, das ist halt für mich schon abschreckend genug.

Falls der Author mitliest, was er ja offensichtlich tut, Du wirst durch mich aber trotzdem Geld verdienen. Ich werde es mir holen, da ist der Sammeltrieb zu hoch. Nur wird es eben nicht unbedingt in den nächsten Wochen sein.
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#3
(25.05.2016, 16:22)MeyView schrieb: Peter Czoch: Ultras in Deutschland. Echt?

Was ist zu Ultras - sehr frei nach Gunnar Schubert - "nicht schon alles geklöppelt, gebatikt und gelyrikt worden"? Und jetzt noch ein Buch. Der Markt gibt es scheinbar her. Dazu im Einband pyroleuchtend daherkommend. Wenn schon, denn schon. Wer keine Vorurteile hat, kann sich welche bilden. Nach wie vor. (...)

(...) -> http://meyview.com/peter-czoch-ultras-in...land-echt/

[MeyView.com, 25. Mai 2016]

Interessant, dass sich diese "Rezension" so völlig anders liest, als das, was man sonst so über das Buch findet und auch, dass Olaf Meyer sich auf so ganz andere Aspekte des Buches stürzt als zum Beispiel die Rezensenten auf Amazon.
Fast könnte der Eindruck entstehen, dass da jemand nur eine persönliche Rechnung mit dem Herausgeber begleichen wollte.

Ich habe den Schinken im Übrigen auch gelesen. Vieles weiß man ja nun schon, wenn man sich mit der Materie beschäftigt. Aber für Außenstehende wird hier tatsächlich nochmal ein guter Einstieg gegeben und die Interviews, so ist das bei Einzelpersonen nunmal, zeigen auch, dass Ultra nicht immer nur das ist, was man selbst gern hätte; eben vielfältig. Dass Olaf Meyer das immerhin über 50 Seiten lange Interview mit den so genannten Exilultras nicht ein einziges Mal erwähnt und dessen Tiefe würdigt, spricht ja genauso Bände. Wollte da nur jemand mit einem schlechten Verriss billige Klicks für den eigenen Blog generieren?
Gerade diese Gesprächsrunde macht das Buch zu einer Veröffentlichung mit einem eigenen Wert.

[url=https://www.amazon.de/Ultras-Deutschland-Peter-Czoch/dp/3943774880?ie=UTF8&*Version*=1&*entries*=0#customerReviews][/url]
Ich habe es jedenfalls sehr gern gelesen und kann es weiterempfehlen.
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#4
Also jetzt kaufe ich das Buch nicht mehr. Wenn der Author selbst hier 'undercover' sein Buch so dummdämlich pushen muss. Aber ist bestimmt nur reiner Zufall, dass der Author aus Berlin kommt, seine Beiträge im Forum rund um Berlin sind. Die Rezensenten auf Amazon alle aus Berlin kommen oder nur diese eine geschrieben haben. Achja Amazon Rezensionen, ist wie bei den Marco Betram-Sachen, da gibt es auch nur eine, bei beiden Büchern, und diese Person hat auch rein zufällig bei beiden Büchern 5 Sterne gegeben und sonst nichts auf Amazon bewertet.
Jeder weiß wie das mit den Amazon-Rezensionen läuft oder generell mit Bewertungen/Likes im Internet. Top-Bewertungen fördern den Absatz enorm. Also gibt es mittlerweile sogar Dienstleister, die Fake-Bewertungen/Likes anbieten und wenn man die Preise anschaut, die solche Dienstleistungen kosten oder was Kunden dafür bereit zu zahlen, dann weiß man um die Gewichtung jener.

Ich verstehe das nicht. Man hätte sagen können, 'OK, das ist Deine Meinung. Ich nehme die Kritik an.' Wäre alles nicht so schlimm, aber dann mit so 'undercover' Eintrag...das macht es echt schwach. Wo sind denn die anderen Rezensionen, die Du angesprochen hast? Ich habe keine gefunden bei Google. Und bitte nicht Shop-Ankündigen nennen, denn kein Shop würde ein schlechtes Wort über ein Produkt sagen, dass verkauft werden soll. Der Obsthändler sagt auch nicht, ich würde heute nicht bei mir einkaufen, die Äpfel sind heute zu sauer.
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#5
(06.06.2016, 09:09)sconvolt schrieb: Also jetzt kaufe ich das Buch nicht mehr. Wenn der Author selbst hier 'undercover' sein Buch so dummdämlich pushen muss. Aber ist bestimmt nur reiner Zufall, dass der Author aus Berlin kommt, seine Beiträge im Forum rund um Berlin sind. Die Rezensenten auf Amazon alle aus Berlin kommen oder nur diese eine geschrieben haben. Achja Amazon Rezensionen, ist wie bei den Marco Betram-Sachen, da gibt es auch nur eine, bei beiden Büchern, und diese Person hat auch rein zufällig bei beiden Büchern 5 Sterne gegeben und sonst nichts auf Amazon bewertet.
Jeder weiß wie das mit den Amazon-Rezensionen läuft oder generell mit Bewertungen/Likes im Internet. Top-Bewertungen fördern den Absatz enorm. Also gibt es mittlerweile sogar Dienstleister, die Fake-Bewertungen/Likes anbieten und wenn man die Preise anschaut, die solche Dienstleistungen kosten oder was Kunden dafür bereit zu zahlen, dann weiß man um die Gewichtung jener.

Ich verstehe das nicht. Man hätte sagen können, 'OK, das ist Deine Meinung. Ich nehme die Kritik an.' Wäre alles nicht so schlimm, aber dann mit so 'undercover' Eintrag...das macht es echt schwach. Wo sind denn die anderen Rezensionen, die Du angesprochen hast? Ich habe keine gefunden bei Google. Und bitte nicht Shop-Ankündigen nennen, denn kein Shop würde ein schlechtes Wort über ein Produkt sagen, dass verkauft werden soll. Der Obsthändler sagt auch nicht, ich würde heute nicht bei mir einkaufen, die Äpfel sind heute zu sauer.

entschuldige mal, das ist ein missverständnis. ich kenne den herausgeber zwar, aber deshalb bin ich es noch nicht. und ich habe ihm durchaus auch meine kritik schon mitgeteilt. die ist nämich inhaltlich und nicht derart oberflächlich wie das da oben.

sein eigener artikel nämlich zum politischen bei ultras halte ich nicht für konsistent genug. die argumentation sollte da viel konsequenter ausfallen. auch das interview mit dem tebeer finde ich nicht gut. aber bitte, wenn die sich dort eben auch eine zeit lang als ultras verstanden haben, dann ist das so.

zu einer rezension gehört aber eben, dass man für und wieder schreibt. wenn nur negatives vorkommt und damit einfach weite teile des buches ausgespart werden, wirkt das auch eher voreingenommen. oder nicht?

aber ja, für den beitrag hier habe ich mich nur hinreißen lassen nachdem ich auf den verriss aufmerksam gemacht wurde. ich find sowas nämlich erbärmlich. peter hingegen hat schon abgekotzt, dass in diesem oberexpertenforum hier überhaupt irgendwas dazu steht.
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#6
Zitat:coure rossonero

... zu einer rezension gehört aber eben, dass man für und wieder schreibt ...

Das Für und Wider sei stets abgewogen, ja.

"(...) Viel Fleiß ist investiert worden. Gleichwohl beinhaltet das Buch ausführliche Quellenangaben, auf ein Stichwortverzeichnis hingegen wurde verzichtet. (...)" [MeyView.com]

Sollte - den Inhalt des Werkes streifend - dahingehend etwas wirklich wichtiges übersehen worden sein?

"(...) einigen Beiträgen im Buch ist ihre inhaltliche Schwere nicht abzusprechen. So zum Beispiel Steven Adam über 'Fans als Kunden und Vereine als Unternehmen', Marcus Sommerey zur 'Genese italienischer Ultras', Melanie Fiedler auf der 'Identitätssuche in der Jugendszene 'Ultras'', Philip Degenhardt bei seiner Sicht auf 'Ultras und Graffiti: Zwei Jugendkulturen im Vergleich', Sandra Müller zur 'Datei 'Gewalttäter Sport'', Jonas Gabler in seiner kritischen 'Betrachtung der Zahlen der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS)' und last but not least der Essay von Steffen Görsdorf 'Bei Abpfiff Tod' zu mehr als fußballtangierenden Geschehnissen in Ägypten, insbesondere im Februar 2012 in Port Said. (...)" [MeyView.com]

Fragen?

"(...) ja, ein Autor ist selbst Herr über sein Werk. Und darüber, welche Art von Tennis darin gespielt wird (...)" [MeyView.com]

Und wie es beim durchaus aufmerksam Lesenden letztendlich ankommt.

Noch Fragen?

Post Scriptum: Ach ja, war es früher, also quasi old school, nicht einmal üblich, ein Buch mit Gastbeiträgen von X, Y, Z, U, V, W etc pp. unter der Betitelung 'Herausgeber' zu publizieren?

Post Post Scriptum: 'Abkotzen' wäre körperlich bedenklich. Gute Besserung.
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#7
Herr P.C. weiß scheinbar genau um die Befindlichkeiten von Teilen der Ultra-Fanszene zur damaligen Plattform ultras.ws, so erklärt sich wohl seine Szene-Kenntnis in den zitierten Interviews. *Ironie wieder ausknipps'

Aber echt mal, bissel schlapp ist das Teil schon aus meiner Sicht. Aber ganz lustig, was MeyView dazu geschrieben hat. Seine Meinung eben. Und so falsch is'e nicht.

Übrigens mag ich ja Stellvertreter*innen-Wortmeldungen ^^ Wenn's halt nicht für einen eigenen Account reicht ...  Cool
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#8
(05.06.2016, 09:17)coure rossonero schrieb: (...) Vieles weiß man ja nun schon, wenn man sich mit der Materie beschäftigt (...)

... Peter? Cool
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