Themabewertung:
  • 2 Bewertung(en) - 1.5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Ultras - Hool - Erforschung
#1
Lightbulb 
"Die haben fast nur noch Krabbenbrötchenpublikum"

Die Eventisierung schreitet voran, auch Fanforscher Gunter A. Pilz sieht den Fußball "am Scheideweg". In einem Interview sagt er, was ihn an den Ultras stört und was an der Polizei - und was man tun kann, wenn man merkt, dass der Fußball seine Seele verliert. Dass Teile der Ultras obendrein immer noch nicht auf Pyrotechnik verzichten wollen, ärgert Pilz zusätzlich. "Es gab ja nun schon Fälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen. Die Ultras denken, dass sie mit dem Kauf der Eintrittskarte das Recht erwerben, alles zu tun, was ihnen gefällt. Sie sollten ihre Kreativität lieber darauf verwenden, ähnliche Effekte wie mit den Pyros über legale Mittel zu erreichen", fordert er.

Pilz im: http://www.kicker.de/news/fussball/bunde...likum.html
Antworten
#2
Versteh einer den Pilz. Wie kann man so viel Geld & Zeit zu Verfügung haben & so intellektuell sein & so wenig Ahnung haben?
Antworten
#3
[...] Ultras gelten als die wahren Fußballfans. Sie leben ihren Verein, unterstützen ihn unabhängig vom Tabellenstand, sorgen mit Choreographien und Fan-Gesang für Gänsehautstimmung. Doch die Fanszene hat auch ihre dunkle Seite. Offengelegt wurde dies durch die Sky-Dokumentation "Ultras - unter Druck", die der Pay-TV-Sender am Mittwoch nach der Bundesliga-Übertragung ausstrahlte [...]

[22. September 2016, 07:39] - http://www.gmx.ch/magazine/sport/fussbal...e-31897144
Antworten
#4
(...) Die Ultra-Bewegung hat ihre Wurzeln in Italien. Bei ihnen stand die Idee der Inszenierung im Vordergrund. Es sollte eine spaßige, fetzige Unterstützung ihrer Lieblingsmannschaft sein (...)

Ultras / Hooligans in Hoffenheim?
Antworten
#5
Dortmund außer Kontrolle - fest in Nazihand

Herr Pilz, die "BVB-Freunde Deutschland" haben ihren Kampf gegen Rechts eingestellt, weil sie Angst vor rechtsradikalen Schlägern haben. Überrascht?

Prof. Dr. Gunter A. Pilz: Es kommt nicht überraschend. Gerade in Dortmund ist seit längerem zu beobachten, dass die Hooligan-Szene wieder erstarkt. Dass es Gruppierungen gibt, die sehr dominant sind und versuchen, Macht auszuüben. Es ist ein alarmierendes und entmutigendes Zeichen.

Der Fanklub schrieb, dass die Südtribüne regelrecht "okkupiert" werde. Ist es so drastisch?

In diese neue Hooligan-Szene integriert sich die Kampfsport-Szene. Das sind Leute, die im Fitnessstudio Martial Arts üben, die brutalste Form körperlicher Auseinandersetzung, Leute, die sich fitmachen für den Straßenkampf. Sie üben in der Fanszene massiv Ängste und Gewalt aus. Andere, denen ihr Leben noch heil ist, ziehen sich wegen ihnen zurück.

Wir reden von einer neuen Dimension der Gewalt?
Wer sich in Martial Arts auskennt, weiß, dass ohne Hemmungen gekämpft wird, bis jemand regungslos ist. Die Hooligans trainieren das in Kampfsportschulen und wissen, wie sie es gezielt anwenden können.
http://web.de/magazine/sport/fussball/bu...a-31961310
Antworten
#6
Was sind Hooligans?

Der Duden nennt ihn einen „meist im Gruppenverband auftretender Jugendlicher, dessen Verhalten von Randale und gewalttätigen Übergriffen bei öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Fussballspielen) gekennzeichnet ist“. In allen Definitionen findet sich in der einen oder anderen Form der Begriff „Gewalt“. Dass gegen Gewalt vorgegangen werden muss (ob nun mit Repression oder Prävention), darin sind wir uns sicher einig. Zudem werfen die Hooligans ein schlechtes Licht auf alle Fussballfans und den Fussball allgemein (gut, das machen FIFA und UEFA auch).
http://blog.derbund.ch/zumrundenleder/bl...hooligans/
Antworten
#7
Ich packs mal hier rein:

https://www.youtube.com/watch?v=RMTaCMl8tWY
Antworten
#8
Sie setzen sich zum großen Teil aus jungen Menschen zusammen, die im Kern zwischen 14 und 26 Jahre alt sind. Es ist eine relativ vielschichtige Gruppe mit einem im Vergleich zu früheren Fankulturen höheren Bildungsgrad. Damals waren die Fankulturen stärker proletarisch orientiert.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/entw...-1.3299892
Antworten
#9
Die Pyros der Dortmunder und Frankfurter Fans stellten keine Gewalt dar, sondern eine massive und natürlich illegale Protestform der Fans gegen die Ignoranz der Verbände, aus dem Gefühl heraus, dass immer weniger auf die Interessen der Fans eingegangen wird. Noch deutlicher wurde das in Karlsruhe, beim Marsch der Dresdener Ultras. Diese Fans beklagen, dass nicht mit ihnen geredet wird, dass sie kein Gehör mehr finden. Sie fühlen sich im zunehmend kommerzialisierten Fußballbetrieb an den Rand gedrängt. In Braunschweig wird man darüber sprechen, ob es angebracht war, die Tore zu öffnen, sodass noch mehr Fans auf das Spielfeld konnten....
Fan-Experte erklärt: Ausschreitungen sind kein Problem des Fußballs
http://www.augsburger-allgemeine.de/spor...15941.html
Antworten
#10
Unser allseits beliebter Fanforscher Pilz meldet sich wieder einmal zum Thema " Krieg dem DFB" zu Wort:

"Darum gehen die Fans auf der einen Seite auf die Barrikaden", erklärt der Fanforscher. "Auf der anderen Seite stehen die vielen Kollektivstrafen. Hier solidarisieren sich viele besonnene Fans mit den Gewalttätern gegen den DFB, weil sie ihm vorwerfen, er würde undifferenziert und willkürlich Strafen verhängen."

"Wenn so eine Maschinerie am Laufen ist, dann produziert ein solches Feindbild eine Eigendynamik. Man muss ja dieses Feindbild pflegen und alles, was dann irgendwie in dieses Feindbild passt, kann dann ein Anlass sein, das Ganze noch mal zu verstärken."
Antworten


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste