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Mit Kindern ins Fußballstadion
#1
Max ist ein kleiner Fußballfan und möchte am liebsten seinen Lieblingsverein an jedem Wochenende im Stadion spielen sehen. Aber die Eltern von Max haben Bedenken und stellen sich die Frage, ob Max die einmalige Atmosphäre einer großen Fußballarena genießen sowie mit seiner Mannschaft mitfiebern kann? Oder ist ein Besuch zu anstrengend und die Sprüche der Fans manchmal zu derb?
Jeder Fußballfan, der schon des Öfteren Bundesligaspiele besucht hat, kennt den Ablauf. Das geht schon mit der Anreise mit Bahn oder Bus los, meist ist das Gedränge dort groß. Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, hat in der Regel weite Fußwege vor sich oder muss noch einmal umständlicher Weise in den Bus umsteigen. Dann wird Alkohol nicht selten vor dem Stadion getrunken, übermäßig laute Fangesänge angestimmt und für den Einlass werden die Besucher gründlich abgetastet und untersucht. Insgesamt ist es schon eine sonderliche Situation, die auf Kinder befremdlich wirken könnte. Hält Max die 90 Minuten aus oder wird es ihm vielleicht langweilig?
Eine besonders gute Möglichkeit, das Interesse und die Leidensfähigkeit von Kindern zu testen, sind die Besuche von unzähligen Fußballspielen der Amateurvereine, die jeden Sonntag ihre Punktspiele austragen. Natürlich ist das sportliche Niveau nicht so hoch wie in Deutschlands Elitestadien, aber dafür ist der Eintritt günstig, die Lautstärke ist geringer, die Anfahrt einfacher und Gedränge beim Einlass findet nicht statt. Bei Würstchen und Limonade und derben Sprüchen kann man die Kleinen behutsam ans Topniveau Fußballstadion heranführen.
Eltern, die mit ihren Kindern ein Fußballspiel im Stadion besuchen, sollten unbedingt davon ausgehen, dass das eigene Kind nach wie vor im Vordergrund stehen sollte – auch wenn die Spieler auf dem Rasen um Punkte und Tore kämpfen. Wenn es dem Kleinen langweilig wird und es gar nicht geht, dann sollte notfalls auch die Heimreise angetreten werden. Allerdings ist das nur in seltenen Fällen nötig, denn Kinder sind da sehr individuell. Es gab schon Zweijährige, die mit Ohrschützern auf dem Schoß im Stadion saßen und fasziniert vom Geschehen auf und abseits des Rasens waren. Zweijährige im Stadion sind eher die Ausnahme. Es sind eher die Kinder ab sechs Jahre, die ihre Fußballleidenschaft entwickeln und für den Stürmer und den Star der Mannschaft schwärmen.
Tipp
Schlussendlich muss jeder für sich entscheiden, ob das Kind mit ins Stadion zu seiner Lieblingsmannschaft darf. Zuvor könnte man die Möglichkeit nutzen und sich gemeinsam die öffentlichen Trainings der Bundesligisten anschauen, denn die sind in der Regel öffentlich. Ausnahme: Das Training vor dem Spiel. Ansonsten kann man einem Mario Götze, Mats Hummels oder Ribéry auf Grasnabenhöhe erleben und sich im Anschluss sogar noch ein Autogramm abholen. So hat die Leidenschaft auch bei vielen Wettfreunden angefangen, die erfolgreiche Tipps auf Fußball abgeben. Wer es selbst einmal ausprobieren möchte, kann auf den Seiten von www.wettanbietervergleich.de sich den passenden Buchmacher mit den passenden Wettquoten aussuchen. Das Zuschauen bei einem Fußball-Training ist ein ausgesprochen willkommener Spaß, bei dem man die Kicker gut zu beobachten und fast hautnah erleben kann. Die Zeiten der jeweiligen Trainingseinheiten kann man auf der Homepage des jeweiligen Bundesligisten erfahren.


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