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High-Tech im Stadion
#1
In Sachen Fußball steht die Bundesliga in Deutschland sicherlich ganz weit oben. Aber wenn es um die digitale Technik in den Stadien geht, dann besteht noch der eine oder andere Handlungsbedarf: Ein gutes Netz ist in den meisten Fällen nur in den Toren vorhanden.
Eigentlich könnte man denken, dass dort, wo sich Woche für Woche tausende Fans versammeln, sich Mobilfunkunternehmen und Vereine richtig ins Zeug legen, um Internet für die zehntausende von Besuchern in den Stadien zu gewährleisten. Aber die Realität sieht anders aus. Nur fünf Bundesligisten bieten ihren Fans derzeit einen stabilen Zugriff auf ein WLAN-Netz an: Das ist die Allianz Arena (Bayern), die Veltins-Arena (Schalke), die BayArena (Leverkusen), der Signal-Iduna-Park (Dortmund) sowie durch Hotspots von NetCologne das RheinEnergie Stadion in Köln. Es sind wohl die Kosten in Millionenhöhe, die einen konstanten Ausbau des WLAN-Netzes verhindern und zum einen die Vereine das nicht stemmen können und zum anderen sich verweigern, weil sie das Geld woanders besser anlegen möchten.
WLAN
Anders sieht das bei der Stadiontechnik aus. Es ist das Herzstück einer jeden Arena und da liegt der FC Bayern ganz weit vorne mit seinem Stadion. Sie haben die modernste und innovativste Technik in der Arena verbaut, die sogar international vorne liegt. Die Münchner versorgen ihr Publikum in Kooperation mit einem großen Mobilfunk-Anbieter im Stadion mit Informationen und Extras wie beispielsweise einem aufwendig gestalteten Livestream. High Tech gibt es auch in der Außenhülle, die sich durch eine integrierte zentrale Steuerung in den verschiedensten Farben beleuchten lässt. Die Flutlichtanlagen in und rund um die Münchner Arena werden auch von hier aus gesteuert. Und über die Kamera-Überwachungen, die der Fußballklub nutzt, werden auffällige Stadionbesucher schneller identifiziert und können somit auch schneller festgenommen werden.
Beim BVB Dortmund können sich die Stadionbesuchern kostenfrei ins Internet einloggen und dabei auf nahezu alle Datendienste zuzugreifen. Installiert wurden hunderte „Access-Points“ vom Telekommunikationsausrüster Huawei. Mit der modernen Technik schafft es der BVB, mehr als 80.000 Menschen online zu bringen.
Rasenpfleger
Eine andere Art von High Tech ist im Borussia Park in Mönchengladbach installiert. Dort stehen auf einer Spielfeldhälfte neun Aluminiumgebilde, an denen sich Infrarotstrahler und Leuchten befinden und die als Rasenpfleger dienen, um dem Rasen die optimalen Bedingungen für Wachstum zu bieten. Die Lichter gehen selbst in der Nacht nicht aus und sollten Trockenheit drohen, dann wird der Rasen sofort ausreichend gewässert. Dafür messen im Boden zwei Zentimeter tiefe Sensoren die Feuchtigkeit und Temperatur, wobei die ideale Temperatur zwischen 12 und 15 Grad Celsius liegt.
Future
Die San Francisco 49ers haben in ihrem neuen Levi’s Stadium mehr als 1.000 kleine Minisender (Beacons) untergebracht, die via Bluetooth mit den Handys der Zuschauer kommunizieren. Nähern sich die Fans einer Beancon-Zone, bekommen sie Push-Nachrichten auf ihr Handy geschickt. Mit einer App kann Bier oder ein Steak bestellt werden.
Übrigens lässt sich durch ein kostenloses WLAN in einem Stadion auch überprüfen, wie es bei einem Spiel mit der abgegebenen Sportwette aktuell steht. Fußballfans bleiben so auf dem Laufenden, können sich die Begegnung live anschauen und gleichzeitig Ergebnisse und die eigenen Tipps verfolgen. Beste Wettquoten und einen passenden Buchmacher kann jeder einfach und schnell unter www.sportwetten.org finden.


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