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Bundesliga-Schwarzmarkthändler packt aus
#1
Am Sonntag wurde im WDR in der Sendung Sport Inside das System und das finanzielle Ausmaß hinter dem Schwarzmarkt-Tickethandel bei Bundesligaspielen in Deutschland öffentlich. Ein Tickethändler packte Details aus, die jeden echten Fußballfan schocken sollten.
Ein Bundesligaspiel soll demnach im Durchschnitt von fünf bis zehn Prozent Schwarzmarkthandel belastet sein. Pro Saison sollen insgesamt rund eine Million Schwarzmarkttickets verkauft werden. Hinter dem Handel von Eintrittskarten soll ein gut organisiertes System stecken. Laut Aussagen des Insiders, der selbst Schwarzmarkthändler sein soll, gibt es in Deutschland fünf bis sechs große Schwarzmarkthändler, die den Markt zu 60 bis 70 Prozent sättigen würden. Die Händler wiederum nutzen Strohmänner, denen eine Vereinsmitgliedschaft bezahlt würde, damit diese Tickets bei den Vereinen bestellen. Dabei sollen die großen Händler im Durchschnitt rund 40 Euro Gewinn pro Ticket machen, fünf Euro gehen an den Beschaffer.

[Bild: 1477051587.jpg]
Fussballfans setzten sich seit Jahren für faire Eintrittspreise ein. Bild: vfb-bilder.de

Oftmals hätten die großen Schwarzmarkthändler zudem Personen an den Ticketingschnittstellen sitzen, sodass sie zum Teil sogar Karten vor dem offiziellen Vorverkauf erhalten sollen. Einige Vereine haben in der Vergangenheit bereits erfolglos gegen den Tickethandel geklagt. Seit Jahren kämpfen Bundesligavereine gegen den Schwarzmarkt, doch die Rechtslage ist schwierig. Der Handel von Tickets stellt keinen Straftatbestand dar und zieht aufgrund einer Ordnungswidrigkeit lediglich eine geringe Geldbuße mit sich. In Köln hat eine Stadtverordnung dafür gesorgt, dass in einem Radius von 3,5 Kilometern rund um das Stadion der Handel von Tickets verboten ist.

In Mönchengladbach wurden letzte Saison 1.200 Fälle des Schwarzmarkthandels aufgedeckt. Wie in dem Beitrag bekannt wurde, sollen die Schwarzmarkthändler der DFL sogar eine Partnerschaft angeboten haben, die diese strikt abgelehnt haben soll. Aktive Fußballfans setzen sich seit Jahren für fangerechte Eintrittspreise ein und protestierten zum Beispiel gegen Ticketzweitmarktplattformen, auf denen Eintrittskarten zu überhöhten Preisen angeboten werden. 


http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendu...n-100.html
Ich will die Freiheit, was zu sagen, ich will Freiheit für die Kurve - SCHEISSEGAL in welchen Farben. 
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#2
Einfach nur widerlich in welcher Selbstgefälligkeit der eine Schwarzmarkthändler seinen geistigen Dünnschiss ablässt...Echt Scheisse, dass es soviele gibt, die diese wahnsinnigen Preise bezahlen...
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#3
Das Problem ist, dass man gegen diese Händleraffen nicht viel machen kann.

Man kann ja schlecht jedem von denen was auf das Fressbrett kloppen, bis er lernt, was richtig und falsch ist. Solange die Regierung nichts tut und es so wie in England wird, bleiben "BIETE TICKETS!"-Schilder Normalität.
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